1 Empfehlung

Kathrin Mika

Gynäkolog*in

Adresse

Johann-Konrad-Schäfer-Straße 4, 35039 Marburg, Hessen

Telefonnummer

+49 6421 3015710

Webseite

https://praxis-mika.de

Barrierefreiheit

Zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen Terminvereinbarung online Terminvereinbarung telefonisch

Sprache(n)

deutsch

Für Personen mit folgendem Versicherungsstatus

gesetzlich versichert

Empfohlen für folgende Personengruppen

transMuslim*innenMigrant*innenpsychische ErkrankungErfahrung sexualisierter Gewalttrans WeiblichkeitenPeople of Color (Personen, die Rassismus erfahren)

Empfohlene Behandlungsmethoden

Alternative BehandlungsmethodenBegleitung im Umgang mit sexualisierter GewalterfahrungBeratung bei psychosomatischen BeschwerdenBehandlung von Menschen mit Neovulven und Neovaginas/OP-NachsorgeBeratung zu Libido, Sexleben, sexuellen DysfunktionenBegleitung oder Durchführung von Hormonersatztherapie bei Transition

Beratung zur Finanzierung von Behandlungen

Kommentar(e)

Zum Praxispersonal: "Der telefonische Kontakt mit dem Praxispersonal war respektvoll und freundlich. Die selbstgewählten Pronomen wurden genutzt und keine unangemessenen Fragen gestellt. Der Anamnesebogen ist nicht genderneutral formuliert, unter Umständen könnte ggf. die Frage nach dem zugewiesenen Geschlecht bei der Geburt gestellt werden." Zur behandelnden Person: "Ich war 5 oder 6 mal zur postoperativen Kontrolle bei der Ärztin. Sie war freundlich, höflich, professionell distanziert und darauf bedacht, nicht übergriffig zu sein. Im Grunde genommen hatte ich den Eindruck, dass sie Patient*innen unabhängig vom Geschlecht, trans oder cis, als Individuuen betrachtet, welche grundsätzlich ein Mindesmaß an Respekt und Würde verdienen. Keine der von ihr gestellten Fragen war unangemessen oder durch Neugierde motiviert. Sie begründete die von ihr vorgeschlagene Behandlungsmethode mit Studien, die sie im Zusammenhang von binär identizifizierenden, trans weiblichen Patientinnen gelesen hat." Ich kann nicht dafür garantieren, dass die Ärztin grundsätzlich mit anderen Patient*innen so verfährt wie mit mir. Zum einen liegt es daran, dass meine medizinische Transition in meiner Jugend lag und ich definitiv nicht als männlich gelesen werde. Hinzu kommt, dass ich heterosexuell bin und durch mein Erscheinungsbild und meine Familienplanung heteronormativen Vorstellungen entspreche. Jedoch kommt es bisweilen vor, dass ich aufgrund meiner Herkunft in Zusammenhang mit der Transgeschlechtlichkeit exotisiert werde. Anschließend folgen oft unangemessene Komplimente für mein Erscheinungsbild. Dies war in dieser Praxis nicht der Fall."

Zuletzt aktualisiert: 19. April, 17:29 Uhr